Die Schweiz als Vorbild, der Kanton Tessin als Ziel

“Why Switzerland” ist der Titel eines 1976 veröffentlichten Buches, in dem der Autor Jonathan Steinberg, Professor in Cambridge, die Frage stellte, ob die Schweiz in einer Welt, die am Beginn der Globalisierung stand, noch Sinn habe.

Fast fünfzig Jahre später können wir mit großem Stolz sagen, dass die Schweiz die Herausforderung der Modernisierung erfolgreich gemeistert hat und zu Recht häufig als “vorbildlicher Staat” bezeichnet wird. Eine Nation, die ihre Neutralität optimal genutzt hat, eine großzügige Nation, offen für Globalität und Wandel.

Politische Stabilität, resultierend aus einem Konzept der direkten Demokratie und dem Respekt vor Minderheiten, führt zu effizienter Regierungsführung und Nähe zu den Bürgern sowie zu Unternehmern, denen die Schweiz die Anerkennung zollt, dass sie zum Wohlstand der gesamten Nation beigetragen haben.

Ein pragmatischer Ansatz in der Verwaltung der öffentlichen Finanzen, der übermäßige Verschuldung eindämmt, zugleich aber große öffentliche Bauvorhaben vorausschauend plant – ein Beispiel hierfür ist AlpTransit, der längste Eisenbahntunnel der Welt. Ein schlanker, wenig bürokratischer Staat, der jede seiner Maßnahmen auf ihre Folgen prüft und in dem Sicherheit, Rechts- und Steuersicherheit gelten. Regeln, die sich ändern können, oft aber über Volksabstimmungen beschlossen werden, bei denen der souveräne Bürger entscheidet und der Staat sich häufig anpassen muss.

Auch die Investitionen im Bereich Bildung und Innovation auf allen Ebenen sind beträchtlich.

Von den Grundschulen über die duale Ausbildung (Schule-Beruf) der Lernenden bis hin zu Universitäten, die in internationalen Rankings zu den besten der Welt zählen (das ETH Zürich, die ETH Lausanne und die Universität St. Gallen sind Beispiele dafür). Ein Staat, der den Besonderheiten seines Territoriums nahe ist, die Essenz des föderalen Systems verkörpert und dabei stets ein Auge auf die Randgebiete hat, die niemals vernachlässigt, sondern im Bedarfsfall unterstützt werden.

Gesundheitssicherheit mit einer Krankenhausplanung, die auf einer öffentlichen-privaten Zusammenarbeit beruht, die nicht einmal COVID-19 infrage stellen konnte – im Gegenteil. Die Reaktion unserer Krankenhäuser auf eine unbekannte Situation war vorbildlich und hat insbesondere alle Schweizer Bürger beruhigt. Eine exzellente Gesundheitsversorgung, die international als Beispiel hervorgehoben wurde, Ergebnis sorgfältiger Gesundheitspolitik.

Schnelligkeit, rasches Handeln und umfassende finanzielle Hilfen für die Wirtschaft, um KMU und Arbeitsplätze zu schützen, wenn es erforderlich war.

Es genügten nur wenige Wochen nach Beginn der Pandemie, um die KMU finanziell zu unterstützen und sicherzustellen, dass alle Schweizer Arbeitnehmer am Monatsende ihr Gehalt erhielten. Die Sicherheit eines effektiven Staates, bei dem man an nur einem Tag Mittel beantragen und erhalten kann – alles auf einer einzigen Seite (einschließlich Bedingungen) -ein Aspekt, der die ganze Welt erstaunt hat!

Deshalb wird die Schweiz heute zu einer strategischen Heimat mit einem exzellenten Ruf in all ihren Facetten, eine “Switzerland”-Marke, die den Anforderungen einer modernen Gesellschaft gerecht wird, die ihre Zukunft vorausschauend plant und es versteht, Tag für Tag ein immer gefragteres Grundgut zu pflegen: Lebensqualität in Sicherheit.

Daraus ergibt sich unsere Vision einer Schweiz als Vorbild und eines Tessins als Ziel, das Familien und Unternehmer mit einer einladenden Haltung in einer bezaubernden Umgebung anzieht. Ein sicheres Tessin in einer Welt voller Unsicherheiten.